William Everson   Die unmögliche Wahl
William Everson (1912–1994) wurde abwechselnd als Naturdichter, als erotischer Dichter und als religiöser Dichter bezeichnet. Vor allem anderen ist Everson jedoch ein autobiographischer Dichter, der sein persönliches Innenleben zum vorherrschenden Thema seiner Gedichte gemacht hat. Sein umfangreiches lyrisches Werk zeichnet sich durch eine eindrückliche, klare Sprache aus, die von apokalyptischen Bildern zu berührend schlichten Naturbeschreibungen reicht und in ihren beschwörenden Rhythmen häufig an Robinson Jeffers erinnert. Obwohl sich Everson schon viel früher einen Namen gemacht hatte, wird er durch seine Freundschaft mit Dichtern der San Francisco Renaissance heute zu den Beat-Poeten um Allen Ginsberg, Lawrence Ferlinghetti, Gary Snyder, Philip Whalen und Michael McClure gerechnet. Während der Jahre, die er als Bruder Antoninus in einem Dominikanerkloster verbrachte, wurde er auch als»The Beat Friar« bezeichnet. Die unmögliche Wahl beinhaltet eine Auswahl aus seinem lyrischen Gesamtwerk.

Weitere Bücher aus der Reihe Heartbeats
No 1 - Lawrence Ferlinghetti Ein Coney Island des Bewußtseins
No 2 - Philip Whalen Nachspielzeit
No 3 - Gary Snyder Aus der Spur
No 4 - Anne Waldman Troubairitz
No 5 - Gregory Corso Benzin
No 6 - Albert Saijo Unverblümt
No 7 - Edward Dorn Am Rande
No 8 - Lew Welch Eherne Flügel
No 9 - Jack Kerouac Verstreute Gedichte
No 10 - Richard Brautigan Bitte pflanz dieses Buch
No 12 - Lenore Kandel Das Liebesbuch/Wortalchemie
No 13 - Jack Micheline Rotweinfluß
No 14 - Joanne Kyger Detektivgeschichten der Leidenschaft
No 15 - John Giorno Jeder wird leichter
No 18 - Diane di Prima Fragmente eines Lieds
No 19 - Neal Cassady Lieber Jack. Briefe an Kerouac
No 20 - ruth weiss Einen Schritt weiter im Westen ist die See
No 21 - Denise Levertov Der Trauertanz
No 22 - John Wieners Schmutz unter meinen Nägeln
No 23 - Edward Sanders Dürste nach Frieden in einem rasenden Jahrhundert
No 24 - Allen Ginsberg Tod & Ruhm
No 25 - Harold Norse Karmakreis
No 26 - William S. Burroughs Blade Runner
No 27 - Herbert Huncke Der Magier